Flachbildfernseher

Flachbildfernseher gehören mittlerweile zur Ausstattung vieler deutscher Wohnzimmer. Dagegen sind die Röhrenfernseher beinahe vollkommen aus den Verkaufsregalen verschwunden. Verwunderlich ist dieser Trend nicht, denn Flachbildgeräte sind platzsparend, sehen schick aus und bieten ihren Nutzern darüber hinaus eine hochwertige technische Ausstattung. Die Geräte sind in der Lage, hochaufgelöste TV-Signale anzuzeigen. Flachbildfernseher besitzen beeindruckende Bilddiagonalen und hohe Auflösungen. Mittlerweile dominieren Geräte mit LCD-Technik den Markt der Flachbildfernseher. Allerdings haben auch Plasma-Fernseher durchaus ihre Stärken und Vorteile.

Plasma-Fernseher – Brillante Farben und hervorragende Kontraste

Plasma-Geräte erzeugen Bilder mithilfe von Gas. Innerhalb des Gerätes befinden sich Leuchtmittel, die durch Plasma-Entladungen zum Strahlen gebracht werden. Dabei besteht jeder Bildpunkt des Flachbildfernsehers aus drei Kammern, die voneinander getrennt sind. Die mit Gas gefüllten Kammern sind für je eine der drei Farben Rot, Grün oder Blau zuständig. Durch die Mischung dieser drei Farben kann in jedem Bildpunkt des Flachbildfernsehers jede denkbare Farbe erzeugt werden.

Im Gegensatz zu ihren LCD-Konkurrenten benötigen Plasma-Geräte keine Hintergrundbeleuchtung. Aus diesem Grund zeichnen sich Flachbildfernseher, die mit der Plasma-Technik arbeiten, über hervorragende Kontrastverhältnisse. So können die Fernseher tiefes Schwarz und dunkle Grauabstufungen in einer sehr guten Qualität darstellen. Allerdings können LCD-Geräte helle Flächen aufgrund der vorhandenen Hintergrundbeleuchtung besser darstellen. Die Farben wirken bei Plasma-Fernsehern in der Regel einen Tick natürlicher und brillanter als bei LCD-Geräten. Bewegungen wirken darüber hinaus flüssiger als bei der LCD-Konkurrenz. Die Plasma-Technik sorgt für eine sehr natürliche Farbwiedergabe, dies fällt vor allem bei der Darstellung von Hauttönen ins Auge. LCD-Flachbildfernseher, allen voran Geräte im niedrigeren Preissegment, haben immer wieder Schwierigkeit, diese Farbnuancen realistisch wiederzugeben. Bei Plasma-Flachbildfernsehern ist die Darstellung auch von der Seite noch hervorragend, es gibt keine Blickwinkelabhängigkeit. Selbst bei einem schrägen Betrachtungswinkel bleibt die Qualität des Bildes somit vollständig erhalten. Im Unterschied dazu kämpfen LCD-Geräte bereits bei einer leicht seitlichen Betrachtung mit Qualitätsverlusten. Das Bild wirkt bei vielen LCD-Geräten milchig, sobald man schräg vor dem Flachbildfernseher sitzt. Zudem kommt es zu einem Verlust an Kontrast sowie einer deutlichen Farbverfälschung.

Die Schattenseite der Plasma-Technik

Doch Plasma-Geräte haben nicht nur Vorteile, in einigen Punkten sind sie den Fernseher, die mit der LCD-Technik arbeiten, unterlegen. So können lange gezeigte Motive zu Schattenbildern führen. Diese verschwinden zwar in aller Regel nach kurzer Zeit wieder, dennoch können Schattenbilder das Fernsehvergnügen einschränken. Häufig haben Plasma-Flachbildfernseher zudem eine spiegelnde Frontscheibe. Diese ist vor allem in hellen Räumen problematisch, da es hier zu störenden Reflexionen von Fenstern beziehungsweise Lampen kommen kann. Zudem kann es bei Plasma-Geräten zu Einbrenneffekten kommen. Wenn ein statisches Bild, beispielsweise das Logo eines Fernsehsenders, für längere Zeit auf dem Bildschirm bleibt, so verschwindet es möglicherweise nicht wieder vollständig, wenn auf einen anderen Sender umgeschaltet wird. Aus diesem Grund eignen sich Plasma-Flachbildfernseher eher nicht für den Anschluss von Spielekonsolen. Die meisten Plasma-Geräte verfügen allerdings über Techniken, mit denen sich Einbrenneffekte verhindern beziehungsweise schnell wieder entfernen lassen. Dennoch sollte Käufer eines Plasma-Gerätes den Kontrast sowie die Helligkeit in der ersten Zeit nach der Anschaffung herunter regeln. Neben der Gefahr von Schattenbildern sowie Einbrenneffekten ist auch das hohe Gewicht der Geräte ein deutlicher Schwachpunkt. Das Panel eines Plasma-Displays besteht aus einer Glasplatte, die mit Hohlräumen versehen ist. Um eine ausreichende Stabilität gegen mechanische sowie thermische Belastungen zu garantieren, muss die Glasscheibe relativ stark sein. Die thermische Belastung des Glases resultiert in erster Linie aus der hohen Anzahl an Gasentladungen. Relativ häufig kommt es bei Plasma-Fernseher daher zu Sprüngen innerhalb der Glasscheibe, ein irreparabler Totalausfall des Displays ist in aller Regel die Folge. Ein weiterer Nachteil der Plasma-Fernseher ist deren vergleichsweise hoher Stromverbrauch.

LCD-Geräte

LCD-Flachbildfernseher nutzen Flüssigkristalle zur Bilddarstellung. Diese Kristalle blockieren entweder das Licht oder lassen es passieren. Dabei werden die eingebauten Zellen von einer Hintergrundbeleuchtung angestrahlt. Die Beleuchtung besteht in der Regel aus speziellen Leuchtstoffröhren. Soll ein Punkt auf dem Bildschirm dunkel bleiben, so blockiert die jeweilige Zelle das Licht.

Stärken der LCD-Technik

LCD-Fernseher besitzen in der Regel eine matte Frontscheibe, dementsprechend kommt es nur äußerst selten zu Reflexionen, die die Qualität beeinträchtigen. Das verbaute Spezialglas sorgt dafür, dass sowohl die Farben als auch der Kontrast kräftiger wirken als bei Plasma-Geräten. Generell liefern LCD-Geräte strahlendere Bilder als vergleichbare Geräte, die mit der Plasma-Technik ausgestattet sind. Darüber hinaus verbrauchen die Flachbildfernseher mit dieser Technik tendenziell auch weniger Strom als Plasma-Geräte. Schließlich erhitzen die LCD-Fernseher nicht so stark wie Plasma-Geräte, dementsprechend müssen keine Lüfter verbaut werden. Entsprechend leise laufen die Flachbildfernseher mit LCD-Technik.

Schwachpunkte der LCD-Fernseher

Doch Geräte, die mit der LCD-Technik arbeiten, haben nicht ausschließlich Vorteile. So müssen Nutzer auch bei diesen Fernsehern mit einigen Schwächen leben. Zunächst ist hier die Reaktionszeit des Gerätes zu nennen. So braucht ein LCD-Fernseher einen elektrischen Impuls für die Helligkeit sowie mindestens einen weiteren für die Farbfilterschicht. Ein Plasma-Flachbildfernseher benötigt dagegen nur einen einzigen Impuls, wodurch sich dessen kürzere Reaktionszeit erklärt. Die verlangsamte Reaktionszeit macht sich vor allem bei schnellen Bewegungen auf dem Bildschirm bemerkbar.

LED-Fernseher – Der neue Trend auf dem Markt

Immer häufiger finden sich auch Modelle im Handel, die nicht mit einer Leuchtstoffröhre ausgestattet sind, sondern mit Leuchtdioden arbeiten. Diese Modelle zeichnen sich allen voran durch einen sehr geringen Stromverbrauch und ihre ebenfalls geringe Bautiefe aus. Zudem lässt sich das LED-Backlight segmentiert an- beziehungsweise ausschalten. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil dieser Geräte, nämlich bessere Schwarzwerte und somit ein höherer Kontrast des Bildes. Schließlich zeichnen sich die Flachbildfernseher durch eine extrem geringe Bautiefe aus, damit werden die anspruchsvoll designten Modelle zum optischen Highlight in jedem Raum.

Was beim Kauf eines Flachbildfernsehers beachtet werden sollte

Einen Flachbildfernseher kaufen will wohl überlegt sein. Käufer, die sich für die Anschaffung eines neuen TV-Gerätes interessieren, stehen heute vor der Entscheidung zwischen Plasma-Fernseher oder LCD-Geräten. Immer häufiger finden sich im Handel auch Geräte, die mit Leuchtdioden arbeiten. Alle drei zum Einsatz kommenden Techniken haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Für die modernen LED-Geräte sprechen vor allem deren schmale und elegante Bauform, der geringe Stromverbrauch sowie die hervorragende Ausleuchtung. Entscheidend bei der Entscheidung für eine der drei Techniken ist vor allem die gewünschte Größe des Gerätes. Kleinere Flachbildfernseher mit einer Bildschirmdiagonalen bis 82 Zentimeter arbeiten nahezu ausschließlich mit der LCD-Technik. Soll der Fernseher über eine größere Diagonale verfügen, so stehen Käufer vor der Wahl zwischen Plasma-, LCD- sowie LED-Geräten.

Im Handel dominieren Modelle, die auf der LCD-Technik basieren, heute ganz eindeutig das Angebot. Plasma-Geräte fristen dagegen eher ein Nischendasein. Sie galten für einige Zeit sogar als Auslaufmodelle, waren die Geräte im Vergleich mit ihren LCD-Konkurrenten doch zu teuer und verbrauchten zu viel Strom. Dabei können auch Plasma-Fernseher durchaus mit ihren Stärken glänzen. Neben der eingebauten Technik ist bei der Wahl eines geeigneten Fernsehers auch dessen Größe zu beachten. Wer sich ein neues TV-Gerät zulegen möchte, der sollte vor allem die räumlichen Verhältnisse der eigenen Wohnung beachten. Bei herkömmlichen Flachbildfernsehern sollte der Sitzabstand das Fünf- bis Sechsfache der Bildschirmdiagonalen betragen. Dieser Wert verringert sich bei den mittlerweile im Handel erhältlichen HD-Geräten. Aufgrund ihrer höheren Auflösung können die Nutzer näherrücken, ohne einzelne Pixel zu erkennen.

Edge-LED oder Full-LED?

Ist die Entscheidung für den Kauf eines LED-Gerätes gefallen, so stehen Käufer weiterhin vor der Wahl zwischen einem Edge-LED- sowie einem Full-LED-Fernseher. Edge-LED- und Full-LED-Geräte unterscheiden sich bei der Anordnung der Leuchtdioden. So sind die Dioden bei Edge-LED-Geräten am Rahmen des Gehäuses angebracht. Dagegen befinden sich die Leuchtdioden bei Full-LED-Geräten nicht seitlich, sondern direkt hinter dem Panel. Dort sind die Dioden in Clustern angebracht, die sich blockweise an- und ausschalten lassen. Dadurch besteht bei diesen Geräten die Möglichkeit, bestimmte Bildinhalte komplett einzuschwärzen. LED-Fernseher bieten ihren Nutzern satte Farbe und exzellente Kontraste. Je mehr Leuchtdioden vorhanden sind, desto genauer lassen sich diese einsetzen. Da die Leuchtdioden bei Edge-LED-Geräten ausschließlich am Bildschirmrand angebracht sind, ist das Dimmen von einzelnen Bildbereichen bei diesen Modellen nicht möglich. Dennoch haben sich Edge-LED-Fernseher trotz dieser Schwäche auf dem Markt durchsetzen können, da sie preisgünstig zu erwerben sind. Full-Edge-Modelle sind den Edge-LED-Geräten technisch überlegen, weil bei ihnen die Leuchtdioden vollflächig hinter dem Display sitzen. Bei einem solchen Flachbildfernseher bilden mehr als 1.000 Dioden das Backlight. Die große Anzahl an Leuchtdioden garantiert eine äußerst präzise Beleuchtung. Die LEDs können wesentlich schneller auf Veränderungen in der Helligkeit reagieren als Leuchtstoffröhren. Dadurch lassen sich Verzögerungen minimieren, zudem können scharfe Kontraste erzielt werden. Die verwendeten Leuchtdioden enthalten, im Gegensatz zu den Leuchtstoffröhren in den LCD-Fernseher, kein gesundheitsgefährdendes Quecksilber. Flachbildfernseher, die auf der LED-Technik basieren, zählen zu den hochwertigsten Produkten, die der Markt zu bieten hat. Die Geräte weisen kaum Schwächen auf. Bei Edge-LED-Modellen kann es vorkommen, dass Bereiche des Bildschirms ungleichmäßig ausgeleuchtet sind.

 

Testsieger als Ratgeber für einen guten Flachbildfernseher

Ein Flachbildfernseher Vergleich kann oft die Entscheidung über einen Kauf erleichtern und dazu führen, dass man nicht nur Geld sparen sondern auch viel Ärger mit falschen Modellen vermeiden kann. Kundenbewertungen können sehr oft einen ersten Hinweis liefern, ob ein Flachbildfernseher der richtige ist. Den allgemeinen Favoriten sollte man trotzdem mit ähnlichen Modellen vergleichen. Und nicht zuletzt sollte man eine Kaufberatung berücksichtigen.

Platz 1: Samsung UE40F6500

Flachbildfernseher Samsung UE40F6500 Testsieger

Der Falchbildfernseher mit einem LC-Display und LED Hintergrundbeleuchtung ist in der Kategorie 30 Zoll bis 40 Zoll Bildschirmdiagonale unangefochten auf Platz 1. Mit dem Samsung Smart-Hub wird dieser Fernseher mit seinen Smart-TV Funktionen zu einer Multimedia-Zentrale. Es können weitere Informationen zur Sendung aufgerufen, soziale Netzwerke genutzt oder einfach auf Youtube Musikvideos angeschaut werden. Als besondere Funktion kann dieser Flachbildfernseher intuitiv über Sprachsteuerung gesteuert werden. Und nicht zuletzt können mit Hilfe einer 3D-Shutter-Brille 3D Inhalte in höchster Qualität angesehen werden.

Wenn man einen Flachbildfernseher kaufen möchte, dann sollte dieser auf jeden Fall berücksichtigt werden.

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Platz 2: Samsung UE40ES6300

Flachbildfernseher Samsung UE40ES6300 Testsieger 2Samsung hat es geschafft nicht nur eine seiner Kreationen in die Top 3 zu schicken, sondern gleich zwei. Auf Platz 2 befindet sich das Modell UE40ES6300.  Der Flachbildfernseher mit 40 Zoll Bildschirmdiagonale und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel überzeugt durch seine Funktionsvielfalt. Mit der PVR-Funktion können TV-Sendungen und Filme auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte gespeichert werden. Dank WLAN kann sich der Fernseher mit einem nahe gelegenen Router verbinden und somit eine Vielfalt an Internet-Apps anbieten. So ist normales Surfen im Internet möglich oder eine Video-Telefonie über Skype.

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Platz 3: Philips 40PFL7007K

Flachbildfernseher Philips 40PFL7007K Testsieger 3Auch Philips hat es geschafft einen Flachbildfernseher in den Top 3 zu platzieren. Der Flachbildfernseher Test hat das Modell 40PFL7007 nicht ohne Grund gut bewertet. Der Flachbildfernseher mit 40 Zoll Bilddiagonale und Full-HD Auflösung bietet mit 800 Hz sehr scharfe Bilder. Das eingebaute WiFi-Modul kann sich mit dem Heimnetzwerk verbinden und ermöglicht das Surfen im Internet, nutzen von Online-Apps oder das führen von Telefon- oder Videogesprächen über Skype. Die elektronische Programmzeitschrift erleichter das Aufnehmen von Sendungen auf ein USB-Speichermedium. Und nicht zuletzt gehört das Modell mit einer guten Energieeffizienz zu einer Energieeffizienzklasse “A”.

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Tipps zur richtigen Pflege des Fernsehers

Ist die Entscheidung für den Kauf eines Flachbildfernsehers gefallen, so gilt es, diesen während der Nutzung regelmäßig zu pflegen. Mit der Zeit wird jeder Fernseher staubig und schmutzig. Doch wie wird das Gerät richtig gereinigt? Die Geheimtipps, die sich mittlerweile vermehrt im Internet finden, sollten mit Vorsicht genossen werden. Flachbildfernseher sind äußerst empfindliche Geräte, eine falsche Behandlung kann zu schweren Schäden führen. Bei Verwendung des falschen Reinigers können Kratzer entstehen, Bildschirme matt werden oder Oberflächen verschmieren beziehungsweise grau anlaufen. Daher ist bei der Reinigung eines Flachbildfernsehers höchste Vorsicht geboten. Leicht läuft Flüssigkeit in das Innere ins Gehäuse, auch der Bildschirm ist leicht zerkratzt. Bevor mit der Reinigung begonnen wird, sollte der Flachbildfernseher vom Strom getrennt werden. War das Gerät zuvor längere Zeit eingeschaltet und ist dementsprechend noch warm, so sollte man mit dem Beginn der Reinigung warten, bis der Fernseher abgekühlt ist. Das empfindliche Display des Flachbildfernsehers lässt sich mithilfe eines Mikrofasertuches reinigen. Allerdings sollte sich Besitzer einer Plasma-, LCD- oder LED-Fernsehers vor jeder Benutzung des Tuches vergewissern, dass dieses sauber ist. Bereits ein winziger Krümel kann zu Kratzern auf dem Bildschirm führen, die sich nicht mehr entfernen lassen. Zudem empfiehlt es sich, das Tuch leicht mit Wasser anzufeuchten. In aller Regel reicht es vollkommen aus, den Bildschirm mit Wasser zu reinigen, zusätzliche Reinigungsmittel sind nicht unbedingt notwendig. Vollkommen ungeeignet sind Reiniger, die Lösungsmittel enthalten. Diese können sowohl Bildschirm als auch Gehäuse des Flachbildfernsehers beschädigen. Ecken und Ritzen können bequem mit einem Pinsel oder aber mit Druckluft gesäubert werden.

 

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